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Einsatz erfolgreich: SAR-Hubschrauber rettet verunglückten Wanderer

Der Verletzte wird sicher im Bergesack an Bord gewinscht
Der Verletzte wird sicher im Bergesack an Bord gewinscht (Quelle: Bundeswehr/SAR-Leitstelle)Größere Abbildung anzeigen
Holzdorf, 25.09.2015.

Auf Anforderung der Rettungsleitstelle Dresden alarmierte die SAR-Leitstelle in Münster am 22.09.15 den in Holzdorf stationierten Rettungshubschrauber „RESCUE 87“. Im Bereich des Schrammsteinmassivs im Elbsandsteingebirge bei Bad Schandau verunglückte ein Wanderer.

Vor Ort wurde die Hubschrauberbesatzung durch ein Mitglied der örtlichen Bergwacht in die Lage eingewiesen. Schnell stellte sich heraus, dass auf Grund der schwer zugänglichen Unfallstelle eine Rettung nur mittels Rettungswinde möglich war.

An der Unfallstelle wurde der Bergretter vom SAR-Hubschrauber an der Winde zum Verletzten hinabgelassen. Nachdem der Patient im Bergesack sicher verpackt war, wurden beide an Bord der UH1D gewinscht. Unmittelbar danach landete der Hubschrauber am Landeplatz der Bergwacht, um die Erstversorgung des Verletzten durch einen zivilen Notarzt durchzuführen.

Dieser entschied sofort, dass der Patient zur weiteren Behandlung in die Uniklinik nach Dresden geflogen werden sollte. Nach Übergabe des Patienten in Dresden startete der RESCUE 87 zurück zu seinem Heimatflugplatz Holzdorf, wo der Einsatz nach insgesamt 2:10 Stunden Flugzeit endete.

Der Einsatz sei problemlos verlaufen, so Hauptmann Jesko B., er war der verantwortliche Luftfahrzeugführer bei diesem Einsatz. „Dieser Einsatz zeigt aber auch, wie wichtig das intensive Training einschließlich der Windenverfahren für uns ist, nicht nur im deutschen Alpenraum“. Darüber hinaus sei insbesondere die erprobte und eingespielte Zusammenarbeit mit der Bergwacht die Grundlage für eine effektive und letztendlich erfolgreiche Rettung in unwegsamem Gelände, so der Pilot weiter.


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Stand vom: 27.11.17 | Autor: SAR-Leitstelle


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